Infos für Kollegen

Professionelle Zusammenarbeit zum Wohle unserer gemeinsamen Patienten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine gemeinsame Zusammenarbeit zum Wohle unserer Patienten!

Seit mehr als 40 Jahren bietet unsere Einrichtung eine kompetente und verlässliche fachärztliche Betreuung auf dem gesamten mund-kiefer-gesichtschirurgischen Fachgebiet. Aufgrund unserer kollegialen Struktur – wir sind vier Fachärzte mit langjähriger Oberarzttätigkeit an renommierten deutschen Universitätskliniken - können Sie ein hohes Maß an klinischer Erfahrung, wissenschaftlichem Anspruch und fachlichem Austausch untereinander erwarten. 

Als chirurgisch spezialisierte Überweiserpraxis ist eine kollegiale und enge Zusammenarbeit mit zuweisenden Zahnärzten, Kieferorthopäden, Dermatologen, Hausärzten und weiteren Fachärzten für uns eine Selbstverständlichkeit. Über Planung und Ablauf der auf die individuellen Patientenbedürfnisse zugeschnittenen Behandlung stimmen wir uns regelmäßig mit Ihnen ab. Nach Abschluss der Behandlung werden Ihre Patienten selbstverständlich an Sie zurücküberwiesen.

Gerne können Sie uns Patientenunterlagen zur konsiliarischen Mitbeurteilung zukommen lassen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über ein persönliches Gespräch in unserer oder Ihrer Praxis.

Anregungen, konstruktive Vorschläge und offene Kritik sind ausdrücklich erwünscht – zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Ihr Collegium KieferGesichtsChirurgie Augsburg
Dres. Stocker, Schiel, Klammert, Weitz mit Team

Für einen reibungslosen Behandlungsablauf bitten wir um Beachtung folgender Punkte:

Bitte geben Sie Ihren Patienten alle vorhandenen Untersuchungsbefunde, Röntgenbilder etc. mit bzw. lassen Sie sie uns vorab elektronisch zukommen.

Bitte geben Sie einen Überweisungsauftrag mit (vorzugsweise unser Überweisungsformular, welches wir Ihnen gerne in ausreichender Menge zusenden).

Bei Notfällen (Traumatologie, akute Infektion, Blutung, iatrogene Komplikationen) bitten wir um telefonische Vorabinformation
+49 821 252930.

  • Zusammenarbeit Implantologie

    Im Rahmen des „Implantologischen Teams“ bieten wir Ihnen hochwertige Chirurgie und beschränken unser Behandlungsspektrum strikt auf den chirurgischen Teil.

    Folgendes gemeinsames Vorgehen hat sich nach unserer über 30jährigen Erfahrung bewährt:

    • Erstberatung hinsichtlich einer implantatprothetischen Möglichkeit durch Sie. 
    • Vorstellung bei uns mit einer orientierenden Angabe zum angestrebten Behandlungsziel (festsitzend oder abnehmbar, Art der Verankerung etc.). Nach der chirurgischen Befunderhebung und Abklärung notwendiger begleitender Behandlungsmaßnahmen (Augmentationen, muko-gingivale Weichgewebschirurgie) erklären wir Ihren Patienten die chirurgische Vorgehensweise und die Behandlungsrisiken.
    • Sie erhalten von uns einen schriftlichen Therapievorschlag, den auch Ihr Patient zusammen mit dem chirurgischen Kostenvoranschlag erhält.
    • Je nach Komplexität wird dann Ihr Patient mit Ihnen gemeinsam das endgültige Behandlungskonzept festlegen und kann einen Termin zum Behandlungsstart bei uns vereinbaren. Zuvor empfehlen wir eine professionelle Zahnreinigung und ggf. eine paradontale Therapie.
    • In vielen Situationen ist eine Bohrschablone erforderlich, um die von Ihnen und Ihrem Zahntechniker geplante prothetische Aufstellung in eine Idealposition der Implantate umzusetzen („backward planning“). Daher überlassen wir gerne dem Prothetiker die Herstellung der Bohrschablone. Falls Sie dies nicht wünschen, übernehmen wir diesen Teil nach entsprechender Mitteilung. In Fällen mit 3D-Planung und „Guided Surgery“ geben wir grundsätzlich selbst die Bohrschablone in Auftrag. 

    Die Wahl des Implantatsystems überlassen wir Ihnen. Die Systeme Camlog / Conelog / Ceralog, Straumann, Xive und Astra sind bei uns lange eingeführt und haben sich klinisch bewährt. Abweichende individuelle Wünsche besprechen wir sehr gerne persönlich mit Ihnen.

  • Zusammenarbeit Dysgnathiechirurgie
    • Bei geplanter kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgicher Therapie empfehlen wird, den Patienten bereits vor Beginn der kieferorthopädischen Vorbehandlung bei uns zur Untersuchung, Beratung und Erstellung eines vorläufigen chirurgischen Therapieplanes vorzustellen.
    • Dazu sollten die Planungsunterlagen (Modelle und Röntgen) zur Vorabinformation zugeschickt werden. Besonders wichtig ist für uns die zusätzliche Information über Ihren vorläufigen KFO-Behandlungsplan einschließlich KIG-Klassifikation.
    • Nach Erstkonsultation des Patienten erstellen wir einen ausführlichen Bericht mit vorläufigem Behandlungsplan aus chirurgischer Sicht. Patienten erhalten eine Kopie des Berichtes.
    • Gegen Ende der kieferorthopädischen Vorbehandlung erfolgen bei uns die erneute Untersuchung und Beratung anhand aktueller Situationsmodelle und Röntgenbilder, wonach der definitive Operationsplan festgelegt und der OP-Termin vereinbart wird.
    • Bis zur Operation empfiehlt sich eine sechswöchige Retentionsphase, um die OP bei stabilen Zahnbögen durchführen zu können.
    • Etwa 2 bis 4 Wochen vor der Operation werden wir aktuelle Modelle mit Bissregistrierung sowie eine 3D-Bildgebung (DVT) erstellen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen bereits starre OP-Bögen einligiert sein. Anschließend erfolgt die Modell-Operation und Splintanfertigung im Artikulator oder wir führen eine virtuelle OP-Simulation mit 3D-Druck der Splinte durch.
    • Unmittelbar vor der Operation bitten wir um Einbringen möglichst kräftiger surgical ball hooks in den Zahnzwischenräumen, um die intraoperativ mehrfach durchzuführende intermaxilläre Fixation zu ermöglichen. Aus Stabilitätsgründen raten wir von sog. Klemmhäkchen ab und empfehlen gelötete bzw. punktgeschweißte Häkchen.

    In einzelnen Fällen kann selbstverständlich nach Absprache von diesem Protokoll abgewichen werden, insbesondere bei speziellen Therapiekonzepten (Distraktion, Segmentierungen, Surgery First).

Überweisungsformular

Gerne können Sie uns das ausgefüllte Überweisungsformular an info@mkg-augsburg.de mailen oder Sie geben es Ihrem Patienten mit.